NIKI PASSATH

*1977 Graz (AT)

Niki Passath entwickelt in einigen Werkserien in den letzten Jahren mittels digitaler Werkzeuge, in einem symbiotischen Bewegungsspiel mit selbst konstruierten kinetisch-robotischen Objekten, performative Gemälde und Zeichnungen. So ergeben sich verschiedene Phasen innerhalb der Werkgenese: Von der Konstruktion des Objekts, über die Performance mit dem Objekt und der Präsentation des Objekts auf einem weißen Sockel, bis hin zum Performancebild als Gemälde. Die Bewegungen der Performance schreiben sich performativ in das Objekt und das Gemälde ein. Die Gemälde werden nicht nur zu Beweisen der Lebensexistenz des Objekts (anspielend auf Konzepte der KI), sondern zu performativen Bewegungsstudien von spontanen oder choreographierten (Körper)Bewegungen von Objekt und Künstler. Wesentlich wird dabei auch das Performanceformat: Ob die Performance im Atelier oder in der Galerie zur Eröffnung stattfindent, entwickelt je unterschiedliche künstlerische Möglichkeiten für Künstler und Objekt. So ist das Gemälde das im Atelier entsteht oftmals dicht komponiert – mehrere Performances verdichten sich zu einem Bild. Während das Gemälde das in der Galerie entsteht, den Fokus auf die gestisch-expressive Bewegung des Objekts legt – eine einzelne Performance entwickelt abstrakte, expressive Liniengefüge die sich auf der Leinwand zusammenballen und wieder auseinander fließen.  

Elisabeth Saubach, MA

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