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GOTTFRIED BECHTOLD, ANNA-MARIA BOGNER, GÜNTER BRUS, SEVDA CHKOUTOVA, MARIO DALPRA, SARI DIENES, CHRISTIAN EISENBERGER, ALBANA EJUPI, VALIE EXPORT, BRUNO GIRONCOLI, WOLFGANG GRINSCHGL, JOHANN HAUSER, MARIANNE LANG, MARIA LASSNIG, CHRISTINE LIEBICH, RICHARD KAPLENIG, RONALD KODRITSCH, FRANZISKA MADERTHANER, HERMANN NITSCH, SISSA MICHELI, PETER NIEDERTSCHEIDER, NIKI PASSATH, RUDOLF POLANSZKY, ARNULF RAINER, THOMAS RIESS, ANNEGRET SOLTAU, DANIEL SPOERRI, MONIKA SUPÉ, YUN WANG, FRANZ WEST, JOSEF WURM




KOMMENDE AUSSTELLUNG

WOLFGANG GRINSCHGL - Malerei

EGON STRASZER - Skulptur


Vernissage: Samstag, 9. März, 15 Uhr

Die Künstler sind anwesend. Es spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum.


Ausstellungsdauer
9. März - 6. April 2024


***

Wolfgang Grinschgl und Egon Straszer setzen sich beide mit dem Problem zwischen Sein und Schein auseinander. Während Grinschgl sich in der Ölmalerei mit dem Gesicht als Maske und „sich auflösendes Bild“ (Hans Belting) beschäftigt, arbeitet Straszer in der Steinskulptur mit dem Körper im Wechselspiel von sichtbar und unsichtbar. Mit zahlreichen Querschnitten in den Steinblock formt der Bildhauer im Inneren den Schemen eines menschlichen Körpers, der als Rest erkennbar bleibt, wodurch sich in unserer Wahrnehmung Innen und Außen permanent in das Gegenteil verkehren. Der Maler kehrt in seinen Selbstbildnissen sein Innerstes nach Außen, denn das Porträt ist nicht nur die Darstellung der äußeren Erscheinung, sondern der Ort, an dem das Wesen einer Person enthüllt wird. Die Ausstellung in der Galerie Bachlechner zeigt einen spannungsreichen Dialog zwischen den beiden Künstlern zwischen Absenz und Präsenz. 

Abb: Wolfgang Grinschgl „LOLLIPOP 01“ Öl auf Leinwand, 2024, 40 x 30cm / Egon Straszer „TWOSOME“ 2 Serpentinit, 6-eckig, skulptiert, 2010, 28 x 12 x 76,5 cm



                                                          



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